Sanfte Diagnostik bei Kinderwunsch - Hysterosalpingokontrast-sonographie (HyCoSy)

Dr. Ester Scola und Dr. Judith Wörnhart, Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe im ST. JOSEF Gesundheitszentrum, bieten mit der HyCoSy ein strahlungsfreies Verfahren zur Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit und Gebärmutterhöhle an. Diese schonende Alternative zur herkömmlichen Hysterosalpingographie mit Röntgenstrahlen eignet sich ideal für die Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch.

Der Hauptzweck der Untersuchung besteht darin, die Durchgängigkeit der Eileiter zu prüfen -  eine wichtige Voraussetzung für eine natürliche Schwangerschaft. Darüber hinaus kann die HyCoSy Anomalien erkennen. Sie eignet sich auch zur genaueren Abklärung von Uterusanomalien, wie beispielsweise einem Uterus bicornis oder Uterussepten. Da die Integrität der Gebärmutterhöhle für den Erhalt einer Schwangerschaft von großer Bedeutung ist, können solche Anomalien, wie Septen oder Myome, die Ursache für eine ausbleibende Einnistung der befruchteten Eizelle oder für einen Spontanabort sein.

Der Ablauf der Hysterosalpingokontrastsonographie (HyCoSy) ist einfach und minimalinvasiv. Die Untersuchung erfolgt idealerweise zwischen dem 6. und 12. Zyklustag. Ein kleiner Silikonkatheter wird über den Muttermund eingeführt, um einen echoreichen Schaum in die Gebärmutter einzuleiten. Dieser Kontrast ermöglicht es, mittels transvaginalem Ultraschall die Gebärmutter und Eileiter zu überprüfen. Die gesamte Behandlung dauert etwa 15-20 Minuten und kann von der Patientin am Monitor mitverfolgt werden. Die Methode ist schmerzarm und birgt nur geringe Risiken wie leichte Krämpfe oder Schmierblutungen, die schnell abklingen.

Die Hysterosalpingokontrastsonographie ist ein sicheres, schnelles und effektives Verfahren zur Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch.

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